Wie finde ich eine qualifizierte Ernährungsfachkraft?

Sie suchen eine/n qualifizierte/n Ernährungsberater/in. Die Bezeichnung "Ernährungsberater/in" ist gesetzlich nicht geschützt. Daher erkennen die Krankenkassen nur Ernährungsfachkräfte an, die eine bestimmte berufliche Qualifikation mitbringen. Dies sind primär Ernährungs- und ggf. Haushaltswissenschaftler/innen (Studium der Oecotrophologie) sowie Diätassistent/innen (Berufsausbildung) mit entsprechender Berufserfahrung. Diese Qualifikationen gelten als Voraussetzung für die Krankenkassen, um die Beratungsleistung gegen unseriöse Anbieter abzugrenzen. Zusätzlich ist für die Bezuschussung der Leistungen ein Zertifikat notwendig, das den Ernährungsfachkräften anhand nachgewiesener, kontinuierlicher Fortbildungen von den Berufsverbänden (z.B. VDD, VDOE, DGE, QUETHEB, VFED) erteilt wird.

 

Was übernimmt die Krankenkasse?

Die Bezuschussung der Beratungsleistung ist von Kasse zu Kasse unterschiedlich. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich dort vor Beginn der Ernährungsberatung/-therapie erkundigen, wie hoch die Kostenbeteiligung ist.

 

Im normalen Sprachgebrauch wird meist von der Ernährungsberatung gesprochen. Jedoch wird zwischen Ernährungstherapie und -beratung unterschieden:

Ernährungsberatung: Es geht um Prävention, d.h. wenn noch keine Erkrankung vorliegt. Die Vorbeugung steht im Vordergrund (§ 20 SGB V). Einer solchen Ernährungsberatung liegt stets ein zertifiziertes Kurskonzept zugrunde. Diese Zertifikate werden von der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) erteilt. Beispiel: "Gesund essen und genießen nach Feierabend".

Ernährungstherapie: Hier geht es um bereits vorliegende Erkrankungen, z.B. eine Nahrungsmittelallergie (§ 43 SGB V).

 

Bei Fragen dazu können Sie mich gerne kontaktieren.